Meuschenmühle

Im Tal des Eisenbachs steht eine der ältesten Mühlen entlang des Mühlenwanderweges. Sie wird zwar erstmals im Jahr 1553 als „Nibelgau-Mühle“ erwähnt, es wird aber vermutet, dass sie bereits im 13. Jahrhundert bestanden hat. Bis ca. 1700 blieb dieser Name erhalten. Die Herkunft des Namens Meuschenmühle ist nicht endgültig geklärt. Vor dem 30-jährigen Krieg war sie Lehen der Herren von Neuhausen/Filder, danach der Herren vom Holz in Alfdorf. Erst 1851 konnte der damalige Müller sie als Eigentum erwerben. Das Fachwerkgebäude besitzt ein 7 m großes Wasserrad, das größte der Mühlen im Schwäbischen Wald. Die Getreidemühle wurde 1970 stillgelegt. Mit ihrer Mühleneinrichtung aus der Zeit um 1900 ist sie mit ihren Mahlsteinen (2 Mahlgänge und ein Gerbgang für Dinkel) noch voll funktionsfähig.

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