Johanneskirche



In einer päpstlichen Urkunde von 1245 wird nur eine „Kapelle zum Täufer Johannes“ genannt. Der älteste Teil der heutigen Kirche ist der Turm unterhalb des Fachwerks. Er zeigt in den Fensteröffnungen gotische Formen, die auf eine Entstehungszeit im 15. Jahrhundert hindeuten. Dieser Teil des Turms hat wohl auch den Brand von 1693 überstanden und auf den Überresten wurde der neue Turm mit einer neuen Kirche aufgebaut. Dass die ursprüngliche Kirche wohl im 15. Jahrhundert gebaut wurde, kann auch aus der ältesten Glocke im Turm abgeleitet werden, die die Jahreszahl 1495 trägt.

Hundert Jahre später schreibt der Schorndorfer Dekan am 28. August 1778, dass die Kirche sich in einem ruinösen Zustand befindet, dass man wegen Einsturzgefahr den gesamten Chorraum und das ganze Langhaus gesprießt hat, und dass man nicht ohne Sorge dem Gottesdienst anwohnen könne. Also wurde unter größten finanziellen Anstrengungen eine neue Kirche gebaut, die 1782 eingeweiht werden konnte. Die Jahreszahl über dem Nordeingang weist auf dieses Jahr hin. 1957 wurde die Kirche umgebaut und renoviert .
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