Fachwerkensemble am Rathaus

Das Herz der Stadt im Herzen der Stadt. Rund um den gusseisernen Marktbrunnen, an welchem seit Jahrhunderten die neuesten Neuigkeiten ausgetauscht werden findet sich ein imposantes Fachwerkensemble. Einige Häuser haben viel zu erzählen. Im ehemaligen Wohnhaus der Schorndorfer Stadtheldin Barbara Künkelin – 1650 erbaut – wurde das stattliche Wohnhaus 1683 durch den Handelsmann Johann Georg Künkelin erworben. Direkt nebenan das vielleicht prächtigste Fachwerkhaus der Stadt: die Palm’sche Apotheke. Das Eckhaus wurde um 1660 auf den Grundmauern von 1533 errichtet. Die „Neidköpfe“ dürfen ebenfalls aus dieser zeit stammen. Direkt im Anschluss ist ein Paradebeispiel für die Stadthäuser wohlhabender Bürger zu sehen. Seit 1689 beherbergt das ansehnliche Fachwerkhaus eine Apotheke. Diese wurde 1793 erweiter um ungebaut.

Ebenfalls beim Marktbrunnen beheimatet ist die Schorndorfer Brotlaube. Ursprünglich 1660 erbaut (Inschrift). Im Erdgeschoss war ein Verkaufsraum für die Schorndorfer Bäcker untergebracht. Mitte des 18. Jahrhunderts kam die „Brotlaube“ aus der Mode. Der linke Gebäudeteil wurde von der Stadt zur Aufbewahrung von Löschgeräten benutzt, im rechten war ein Durchgang zur Gasse „Im Sack“.?1977 wurde das Haus abgerissen und neu aufgebaut. Die alte Fachwerk-Fassade mit ihren bemerkenswerten Schnitzereien wurde wieder verwendet und vorgeblendet.

Hier am Marktplatz kreuzen sich alle Wege, verabredet man sich und erzählt die neuesten Neuigkeiten weiter. Hier wird gemeinsam gefeiert. Und garantiert trifft man hier einen alten Bekannten, den man lange nicht gesehen hat. So war es schon immer. Nicht umsonst scharen sich die schönsten und wichtigsten historischen Gebäude rund um das Herz der Stadt.

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