Mühlenwanderweg

26 Mahl- und Sägemühlen standen einst im Bereich des Welzheimer Waldes. Noch heute prägen sie das Landschafts- und Kulturbild. Um das Erbe der Vergangenheit zu bewahren, ging man in jüngster Zeit daran, sie zu restaurieren und durch einen Rundwanderweg für die Erholungssuchenden zu erschließen. Schon im 12. Jahrhundert wurde in der Heinlesmühle gemahlen. Nicht weit davon entfernt trifft man auf die bekannte Hummelgautsche. Wie alle im engeren Welzheimer Raum gelegenen historischen Mühlen zählen auch sie wie die Meuschenmühle, Voggenbergmühle und Obermühle zum ehemaligen „Niebelgau“, der „Neuen Heimat“ ostfriesischer Pferdebauern, die im 8. Jahrhundert im Schwäbischen Wald einwanderten. Eine der ältesten Mühlen ist die am Hag- und Gauchhauser Bach gelegene Menzlesmühle. Die Hagmühle und Haghofer Ölmühle gehörten wie der nahe gelegene Haghof früher zur Standesherrschaft Limpurg. Im Jahre 1604 wurde die ehemals dem Kloster Adelberg gehörende Ebersberger Mühle erbaut. Die Klingenmühle war in den Jahren 1812-1815 Aufenthaltsort des bekannten schwäbischen Arztes und Dichters Justinus Kerner, der dort sein Gedicht „Der Wanderer in der Sägemühle“ schrieb.


Neben dem Hauptwanderweg, der an allen Mühlen entlangführt, gibt es fünf weitere Rundwege entlang der Mühlen. Die Wanderungen dauern zwischen drei und fünf Stunden und sind durch verschiedene farbige Wegemarkierungen gekennzeichnet.

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.schwaebischerwald.com oder in der Broschüre „Mühlenwanderweg“ (PDF)

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